Radwegebau

Dank hoher Investitionen verfügt der Freistaat Bayern heute über 6.800 Kilometer Radwege allein entlang von Bundes- und Staatsstraßen (Stand 2020). Damit sind knapp 30 % der Staats- und fast die Hälfte der Bundesstraßen mit straßenbegleitenden Geh- und Radwegen außerorts ausgestattet. Dieser Bestand wird durch zahlreiche kommunale Radwege und unselbständige Geh- und Radwege der Kreisstraßen ergänzt.

Mit seinen Radwegebauprogrammen investiert der Freistaat  jährlich rd. 40 Millionen Euro in den Bau und Erhalt von Radwegen an Bundes- und Staatsstraßen.

Der Bau kommunaler Radwege – also dort, wo die Städte und Gemeinden die gesetzliche Baulast haben – ist Aufgabe der Kommunen, der Bau von unselbständigen Radwegen an Kreisstraßen ist Aufgabe der Landkreise. Hier unterstützt der Freistaat die Landkreise und Kommunen: Für die Radwegeinfrastruktur bestehen Fördermöglichkeiten nach dem Bayerischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (BayGVFG), dem Bayerischen Finanzausgleichsgesetz (BayFAG) sowie im Rahmen der Städtebauförderung (siehe Förderung).

Die ‚Empfehlungen für Radverkehrsanlagen‘ (ERA) der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV) enthalten den technischen Stand für Planung, Entwurf, Bau und Betrieb von Radwegen - fachlich spricht man von Radverkehrsanlagen.

Radwegebau - gemeinsamer Geh- und Radweg außerorts
© Zettl, Wolfgang
Radwegebau - Roteinfärbung an Einmündung außerorts
© Bayerische Straßenbauverwaltung