Radlland Bayern

Das Fahrrad hat für die alltägliche Mobilität eine große Bedeutung: Es ist auf kurzen bis mittleren Strecken meist das schnellste, kostengünstigste und effektivste Verkehrsmittel und (nahezu) permanent verfügbar. Mehr Radverkehr heißt auch mehr Lebensqualität in den Städten und auf dem Land.

Die Förderung des Radverkehrs ist daher ein Schwerpunkt der bayerischen Verkehrspolitik. Gerade der Alltagsradverkehr muss intensiviert werden. Für die Fahrt zur Arbeit oder zum Bahnhof ist das Fahrrad oft das beste Verkehrsmittel – ohne Stau und Parkplatzprobleme. Auch im Lieferverkehr steckt Potential: Mit und ohne elektrische Unterstützung sind Lastenfahrräder gerade auf der „letzten Meile“ interessant.

Basis der Radverkehrsförderung ist das ‚Radverkehrsprogramm Bayern 2025‘. Es zeigt auf, was der Freistaat tut, um den Radverkehr weiter voranzubringen.  Schwerpunkte sind hohe Investitionen sowie Förderung beim Radwegebau, die Konzeption eines Radverkehrsnetzes für den Alltagsverkehr, das alle Städte und Gemeinden im Freistaat miteinander verbindet, und die Unterstützung der Kommunen beim Bau von Fahrradabstellanlagen an Bahnhöfen und Haltestellen.

Landesweit hat Bayern einen Radverkehrsanteil von derzeit 11 % bezogen auf die Zahl der zurückgelegten Wege (Stand 2018). Das wollen wir noch steigern: 40 % des motorisierten Individualverkehrs (MIV) bewegt sich im 5 km-Bereich, und mehr als 75 % aller zurückgelegten Wege (egal welches Verkehrsmittel) liegen in einem Entfernungsbereich bis zu 10 km – eigentlich ideale Distanzen für den Radverkehr. Dabei können wir noch einen weiteren Aspekt nutzen: Das Interesse an Pedelecs nimmt stetig zu. Unser Ziel ist es daher, dass bis 2025 in Bayern 20 % aller Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt werden.